Kostenloser Rechner für Handwerksbetriebe

Stundenverrechnungssatz berechnen

Was muss eine Stunde kosten, damit dein Betrieb Gewinn macht?

Lohn, Lohnnebenkosten, Fahrzeuge, Werkstatt, Büro und dein eigenes Gehalt: Alles muss über die abrechenbaren Stunden wieder reinkommen. Der Rechner zeigt dir deinen Mindest-Stundensatz, ganz ohne Excel.

Beispiel: 3 Gesellen, Inhaber arbeitet mit

59 €

Stundenverrechnungssatz netto

bei 20 € Bruttostundenlohn und 50.000 € Gemeinkosten im Jahr

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Hinweis: Die Ergebnisse dienen nur der allgemeinen Information und stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar.

Dein Stundenverrechnungssatz liegt bei etwa

…

netto pro Stunde, für einen typischen Betrieb mit 3 Gesellen. Mit deinen eigenen Zahlen wird es genauer.

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Mitarbeiter

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Inhaber

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Gemeinkosten pro Jahr

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Zuschläge

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Dein Stundenverrechnungssatz

0 €

netto pro Stunde, 0 € inkl. MwSt.

Daraus besteht eine Stunde
  • Lohn & Lohnnebenkosten0
  • Gemeinkosten0
  • Unternehmerlohn0
  • Wagnis & Gewinn0
Selbstkosten pro Stunde
0
Faktor auf den Lohn
0
Abrechenbare Stunden
0
Nötiger Jahresumsatz
0

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Werte sind Richtwerte für 2026 und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater oder Handwerkskammer.

Echte Zahlen statt Schätzwerte.

Der Stundenverrechnungssatz steht und fällt mit den produktiven Stunden. ACHIM erfasst Projektzeiten automatisch und zeigt dir mit der Echtzeit-Nachkalkulation, ob deine Kalkulation aufgeht.

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So berechnest du den Stundenverrechnungssatz

Der Stundenverrechnungssatz verteilt alle Kosten deines Betriebs auf die Stunden, die du beim Kunden abrechnen kannst. Dazu kommt ein Zuschlag für Wagnis und Gewinn.

Stundenverrechnungssatz = (Lohnkosten + Gemeinkosten + Unternehmerlohn) ÷ produktive Stunden × (1 + Gewinnzuschlag)

Beispielrechnung: Betrieb mit 3 Gesellen

Lohnkosten inkl. 27 % Lohnnebenkosten162.306 €
Gemeinkosten50.000 €
Unternehmerlohn60.000 €
Gesamtkosten pro Jahr272.306 €
÷ produktive Stunden (3 × 1.420 + 800 Inhaber)5.060 Std.
Selbstkosten pro Stunde53,82 €
+ 10 % Wagnis & Gewinn5,38 €
Stundenverrechnungssatz netto59,20 €

Die häufigsten Fehler

Mit bezahlten statt produktiven Stunden rechnen

Wer die Kosten auf 2.080 bezahlte Stunden verteilt statt auf rund 1.400 produktive, kalkuliert jede Stunde um ein Drittel zu billig. Berechne deine Stunden deshalb mit dem Rechner für produktive Stunden.

Den eigenen Lohn vergessen

Viele Inhaber rechnen nur mit den Kosten ihrer Mitarbeiter. Dein eigenes Gehalt, deine Altersvorsorge und deine Krankenversicherung müssen aber ebenfalls über die Stunden reinkommen.

Unproduktive Zeiten unterschätzen

Fahrten zum Großhändler, Rüstzeiten und Nacharbeit fallen täglich an. Erst eine saubere Zeiterfassungnach Projekten zeigt, wie viel Zeit wirklich abrechenbar ist.

Häufige Fragen

FAQ

Was ist ein Stundenverrechnungssatz?

Der Stundenverrechnungssatz ist der Preis, den du deinem Kunden für eine Arbeitsstunde berechnest. Er muss alle Kosten des Betriebs decken, also Lohn und Lohnnebenkosten, Gemeinkosten wie Fahrzeuge, Miete und Büro, deinen eigenen Unternehmerlohn und einen Zuschlag für Wagnis und Gewinn.

Wie hoch ist ein üblicher Stundenverrechnungssatz im Handwerk?

Je nach Gewerk, Region und Betriebsgröße liegen die Sätze im Handwerk meist zwischen 55 und 85 € netto pro Stunde. Entscheidend ist aber nicht der Durchschnitt, sondern deine eigene Kostenstruktur. Genau dafür ist dieser Rechner da.

Warum ist mein Stundenverrechnungssatz so viel höher als der Stundenlohn?

Weil du Urlaub, Feiertage, Krankheit und unproduktive Zeiten bezahlst, aber nur die produktiven Stunden abrechnen kannst. Dazu kommen Arbeitgeberkosten, alle Gemeinkosten und dein eigenes Gehalt. Ein Faktor von 3 bis 4 auf den Bruttostundenlohn ist im Handwerk normal.

Muss ich meinen eigenen Lohn einrechnen?

Ja, unbedingt. Als Inhaber bekommst du kein Gehalt vom Betrieb, deine Arbeit muss trotzdem bezahlt werden. Dafür setzt man einen kalkulatorischen Unternehmerlohn an, der ungefähr dem Gehalt eines angestellten Meisters oder Betriebsleiters entspricht.

Wie oft sollte ich den Stundenverrechnungssatz neu berechnen?

Mindestens einmal im Jahr und immer dann, wenn sich Löhne, Tarife, Sozialabgaben oder große Kostenblöcke ändern, zum Beispiel ein neues Fahrzeug oder eine neue Werkstatt.

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